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News


Entlastungspaket - Energiepreispauschale
Nach langem Ringen haben sich die Ampel-Koalitionäre auf ein umfangreiches Entlastungspaket geeinigt. Es hat laut Finanzminister Christian Lindner ein ähnliches Volumen wie ein erstes Paket, das die Bundesregierung vor Russlands Invasion in der Ukraine auf den Weg gebracht hatte - und das er auf 14 bis 16 Milliarden Euro taxierte. Die "Mitte" der Gesellschaft solle nun schnell, unbürokratisch und sozial gerecht entlastet werden, hieß es heute von den Spitzen von SPD, FDP und Grünen.

Hier sind die wichtigsten Details in einem Video von unserem Experten Lukas Hendricks.
gepostet: 31.03.2022
SmartGrundsteuer und IFU-Institut gehen Partnerschaft ein
Angesichts der anstehenden Grundsteuerreform müssen fast 36 Mio. Grundstücke in Deutschland neu bewertet werden. Damit kommt nicht nur ein Mehr an Arbeit auf die Steuerkanzleien zu, sondern auch die Notwendigkeit, sich in diesem Bereich fortzubilden. Diese Notwendigkeit ergibt sich vor allem durch Neuerung wie ein im Rahmen des Grundsteuerreformgesetzes in das Bewertungsgesetz aufgenommene vollkommen neuer siebter Abschnitt und auch durch die Öffnungsklausel der Länder. Aus dieser ergeben sich acht unterschiedlichen Gesetzeslagen.

Bisher war die Grundsteuer ein Thema, mit dem sich die Steuerberaterinnen und Steuerberater eher weniger beschäftigt hatten. Die Nachfrage nach Fortbildungsveranstaltungen bei Kanzleiinhaber*innen und Mitarbeiter*innen ist demnach entsprechend hoch.

Das IFU-Institut bietet bereits seit 1981 zuverlässig und qualifiziert Fortbildungen mit hohem praktischem Nutzen an und vermittelt berufsnotwendige Informationen im Gesamtbereich „Recht, Steuer, Wirtschaft“. Das IFU-Institut als Marktführer bei der steuerrechtlichen Fortbildung der Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen, konnte nun das junge Team von SmartGrundsteuer als einen starken Partner gewinnen. Mit SmartGrundsteuer haben die Kanzleien die Möglichkeit auf einer intelligenten Cloudlösung einfach, effizient und zeitsparend die Feststellungserklärungen für ihre Mandanten zu erstellen. Sie laden den Mandanten bequem in sein eigenes Mandantenportal ein und der Mandant ergänzt seine Daten dort selbst. Bis hin zur Übermittlung über ELSTER unterstützt SmartGrundsteuer die Kanzleien mit sämtlichen Gesetzeslagen im Bauch. Mit einer Softwarelösung allein, ist es aber in den Kanzleien noch nicht getan. Um den Deklarationspflichten nachkommen zu können ist Wissen essenziell.

Beim IFU-Institut können Sie verschiedene Seminare zur Grundsteuerreform buchen und auch im E-Learning Format zeit- und ortsunabhängig daran teilnehmen. Das E-Learning steht Ihnen 24 Stunden am Tag und an jedem Ort mit einem Internetzugang zur Verfügung. In einem Mix aus Videos, Fallbeispielen, Hinweisen und Übungen erfahren Sie alles Wissenswerte über die Grundsteuerreform. Schauen Sie vorbei unter: Die große Grundsteuerreform

Zudem können Sie an kostenlosen Kennenlern-Webinaren gemeinsam mit SmartGrundsteuer und Tax Expert Wiebke Trost von Taxy.io teilnehmen.

Melden Sie sich an unter: SmartGrundsteuer - KOSTENLOSES Kennenlern-Webinar!

Die Termine sind:
28.02.2022
08.03.2022
15.03.2022

Profitieren Sie von der Kraft zweier innovativer Unternehmen. Wir freuen uns gemeinsam mit unserem Partner einen Mehrwert in Ihren Kanzleien bieten zu können!
gepostet: 01.03.2022
Corona-Wirtschaftshilfen: Anträge für die Neustarthilfe 2022 können seit 17.01.2022 gestellt werden
Eine Woche nach dem Start der Antragstellung für die Überbrückungshilfe IV können ab sofort auch Soloselbständige ihren Antrag auf Neustarthilfe 2022 für den Förderzeitraum Januar bis März 2022 stellen. Die Antragstellung erfolgt über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de. Unternehmen und Soloselbstständige, die auch im ersten Quartal 2022 von coronabedingten Beschränkungen stark betroffen sind, erhalten damit weiterhin umfassende Unterstützung. Je nach Höhe des coronabedingten Umsatzausfalls stehen über die Neustarthilfe 2022 bis zu 1.500 Euro pro Monat zur Verfügung, also bis zu 4.500 Euro für die volle Laufzeit des Programms. Zudem gibt es auch in anderen Bereichen der Corona-Wirtschaftshilfen Verbesserungen.

Die Neustarthilfe 2022 richtet sich weiterhin an die Betroffenen, die coronabedingte Umsatzeinbußen verzeichnen, aufgrund geringer Fixkosten aber kaum von der Überbrückungshilfe IV profitieren. Wie bisher können neben Soloselbstständigen (mit oder ohne Personengesellschaften) auch kurz befristet Beschäftigte in den Darstellenden Künsten, unständig Beschäftigte aller Branchen sowie Kapitalgesellschaften und Genossenschaften antragsberechtigt sein. Auch die Neustarthilfe 2022 wird als Vorschuss ausgezahlt. Sie wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet.

Zunächst wird die direkte Antragstellung für natürliche Personen möglich sein. Die Antragstellung für Soloselbstständige, die als juristische Person organisiert sind und Anträge über prüfende Dritte stellen, startet im Februar. Die FAQ sind hier verfügbar.

Ebenfalls angelaufen sind am 17.01.2022 die Abschlagszahlungen für Antragsteller der Überbrückungshilfe IV in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Förderhöhe bzw. maximal 100.000 Euro pro Fördermonat durch die Bundeskasse. Mit der Überbrückungshilfe IV erhalten Unternehmen, die von der Coronapandemie weiterhin stark betroffen sind, für die Zeit von Januar bis März 2022 staatliche Unterstützung in Höhe von monatlich bis zu 10 Millionen Euro. Diese muss nicht zurückgezahlt werden.

Darüber hinaus gibt es gute Neuigkeiten auch zu anderen Themenfeldern der Corona-Wirtschaftshilfen: So sind großzügigere Rückzahlungsfristen bei den Corona-Soforthilfen (erstes Programm aus dem Frühjahr 2020) jetzt möglich. Zur Erleichterung von Rückzahlungen im Rahmen der anstehenden Überprüfungen der Corona-Soforthilfen durch die Bewilligungsstellen erhalten die Länder angesichts der aktuellen Corona-Situation mehr Flexibilität. Durch eine Änderung der Verwaltungsvereinbarung wird die Frist zur Vorlage der Schlussberichte der Länder um weitere sechs Monate auf den 31. Dezember 2022 verschoben. Damit wird es möglich, Unternehmen und Selbständigen großzügigere Rückzahlungsfristen einzuräumen.

Darüber hinaus bleibt im KfW-Sonderprogramm die Rückzahlung der Kredite (KfW-Unternehmerkredit, ERP-Gründerkredit mit Haftungsfreistellung, KfW-Schnellkredit) flexibel. So ist die nachträgliche Einräumung eines zweiten Tilgungsfreijahres bei Krediten mit nur einem tilgungsfreien Anlaufjahr weiterhin unbürokratisch möglich und kann über die jeweilige Hausbank beantragt werden. Die ursprünglich bis 31.12.2021 befristete Regelung wurde bis 17.06.2022 (Antragseingang bei der KfW) verlängert.

Quellenangabe:
BMWI-Online; Meldung vom 17.01.2022
gepostet: 31.01.2022
Rücklage für Ersatzbeschaffung (R 6.6 EStR); Vorübergehende Verlängerung der Reinvestitionsfristen
Das Bundesministerium der Finanzen hat per BMF-Schreiben v. 15.12.2021 (IV C 6 - S 2138/19/10002 :003) die Reinvestitionsfristen für Ersatzbeschaffung vorübergehend erneut verlängert.

Unter Bezugnahme auf das Ergebnis der Erörterungen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt zur Rücklage für Ersatzbeschaffung nach R 6.6 EStR Folgendes:

Die in R 6.6 Absatz 4 Satz 3 bis 6, Absatz 5 Satz 5 und 6 sowie Absatz 7 Satz 3 und 4 EStR geregelten Fristen für die Ersatzbeschaffung oder Reparatur bei Beschädigung nach Bildung einer Rücklage nach R 6.6 Absatz 4 EStR verlängern sich jeweils um zwei Jahre, wenn die Rücklage ansonsten am Schluss des nach dem 29. Februar 2020 und vor dem 1. Januar 2021 endenden Wirtschaftsjahres aufzulösen wäre. Die genannten Fristen verlängern sich um ein Jahr, wenn die Rücklage am Schluss des nach dem 31. Dezember 2020 und vor dem 1. Januar 2022 endenden Wirtschaftsjahres aufzulösen wäre.

Dieses Schreiben ersetzt das BMF-Schreiben vom 13. Januar 2021, BStBl I Seite 102.

Dieses Schreiben wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht.
gepostet: 03.01.2022
Überbrückungshilfe IV kommt im 1. Quartal 2022, Frist für die Überbrückungshilfe III+ verlängert
Die Antragsfrist für die ÜH 3 Plus wurde bis zum 31. März 2022 und die Fristen für die Schlussabrechnung bis zum 31. Dezember 2022 verlängert. Dies teilte die Bundessteuerberaterkammer am 25. November unter Berufung auf das Bundeswirtschaftsministerium, BMWi mit.

Die Überbrückungshilfe III Plus künftig als neue Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis Ende März 2022 fortgeführt werden.

Ebenfalls vorgesehen ist eine Fortsetzung der aktuell geltenden Neustarthilfe Plus für Selbständige für die Monate Januar bis Ende März 2022. Außerdem soll es für Weihnachtsmärkte, die aktuell besonders von der erneuten Coronawelle betroffen sind, erweiterte Möglichkeiten im Rahmen der neuen Überbrückungshilfe IV geben. Verlängert bis zum 31.3.2022 werden auch die Härtefallhilfen, die in der Zuständigkeit der Bundesländer liegen.
gepostet: 01.12.2021
Beginn und Ende eines Hochschulstudiums für Zwecke des Kindergelds
Kinder, die das 18. aber noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben, können während eines Hochschulstudiums kindergeldrechtlich berücksichtigt werden. Wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 07.07.2021 III R 40/19 entschieden hat, beginnt ein solches Hochschulstudium mit der erstmaligen Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen. Beendet ist das Hochschulstudium grundsätzlich dann, wenn das Kind die letzte nach der einschlägigen Prüfungsordnung erforderliche Prüfungsleistung erfolgreich erbracht hat und dem Kind sämtliche Prüfungsergebnisse in schriftlicher Form zugänglich gemacht wurden.

Die Klägerin ist die Mutter einer im Mai 1992 geborenen Tochter. Diese war ab März 2015 an einer Hochschule im Masterstudiengang "Management" eingeschrieben. Nachdem die Hochschule der Tochter zunächst den erfolgreichen Abschluss mündlich mitgeteilt hatte, stellte sie den Abschluss und die Abschlussnoten Ende Oktober 2016 online. Die Zeugnisse holte die Tochter Ende November 2016 persönlich im Prüfungsamt ab. Im März 2017 bewarb sie sich für ein weiteres Bachelorstudium im Fach Politikwissenschaft, das sie im April 2017 aufnahm. Die Familienkasse gewährte wegen des Masterstudiums bis einschließlich Oktober 2016 Kindergeld und wegen des Bachelorstudiums ab April 2017. Für März 2016 wurde die Tochter nicht wegen einer Ausbildung, sondern nur wegen ihrer Bewerbung für einen Studienplatz kindergeldrechtlich berücksichtigt. Für den Zeitraum November 2016 bis Februar 2017 lehnte die Familienkasse und nachfolgend auch das Finanzgericht eine Kindergeldfestsetzung ab.

Der BFH hielt die dagegen gerichtete Revision der Klägerin für unbegründet. Danach kommt es für die Frage, wann ein Hochschulstudium beendet ist, regelmäßig nicht auf den Zeitpunkt an, in welchem dem Kind die Prüfungsergebnisse mündlich mitgeteilt wurden. Denn dies ermöglicht dem Kind regelmäßig noch keine erfolgreiche Bewerbung für den angestrebten Beruf. Auch die häufig von entsprechenden Anträgen des Studierenden abhängige Aushändigung des Zeugnisses oder die Exmatrikulation eignen sich kaum, um das Ende eines Studiums festzulegen. Maßgebend ist vielmehr, dass das Kind die letzte nach der einschlägigen Prüfungsordnung erforderliche Prüfungsleistung erfolgreich erbracht hat. Zudem muss das Kind eine schriftliche Bestätigung über sämtliche Prüfungsergebnisse entweder von der Hochschule zugesandt bekommen haben oder jedenfalls objektiv in der Lage gewesen sein, sich eine solche schriftliche Bestätigung über ein Online-Portal der Hochschule erstellen zu können. Entscheidend ist dann, welches Ereignis früher eingetreten ist. Im Streitfall war daher ausschlaggebend, dass die Hochschule die Abschlussnoten Ende Oktober 2016 online gestellt hatte.

Übergangszeiten zwischen zwei Ausbildungsabschnitten werden kindergeldrechtlich nur berücksichtigt, wenn sie maximal vier Kalendermonate umfassen. Im Streitfall ging der BFH aber von einer fünf Kalendermonate umfassenden Übergangszeit aus. Denn das Masterstudium endete bereits im Oktober 2016. Das Bachelorstudium begann dagegen noch nicht mit der im März 2017 erfolgten Bewerbung, sondern erst als im April 2017 Ausbildungsmaßnahmen tatsächlich stattfanden.
gepostet: 02.11.2021
Bereitgestellt durch:

Ifu-Institut

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